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DESCRIPTION:Johannes Monno entdeckte mit sechs Jahren die Liebe zur Gitarre. Schon früh faszinierte ihn die Geschichte und Entwicklung des Instruments. Die stimmige Verbindung von künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Arbeit stellt daher für ihn ein zentrales Anliegen dar. Eingehend erforschte er die Geschichte und Spielweise von Vihuela da Mano, Barockgitarre und Chitarrone – etliche Publikationen, CD´s, Vortragsreihen und Rundfunkaufnahmen resultieren aus dieser Beschäftigung.\nNeben der kammermusikalischen Zusammenarbeit mit Künstlern wie Olaf Van Gonnissen, Thomas Müller Pering, Kolja Lessing und dem Ensemble Rilegato, hat Johannes Monno in den letzten Jahren auch immer wieder durch thematisch fein gestaltete Soloprogramme auf sich aufmerksam gemacht. Von Kritikern wird immer wieder die enorme Intensität und Farbigkeit seiner Interpretationen sowie die stilistische Souveränität hervorgehoben.\nEr studierte bei José Tomas in Alicante (Spanien) sowie an der Kölner Musikhochschule bei Hubert Käppel und Konrad Junghänel, der ihn über sechs Jahre entscheidend inspirierte und prägte.\nNach wichtigen Stationen an den Musikhochschulen in Hamburg und Frankfurt ist Johannes Monno seit 2004 Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Dort betreut er eine äußerst erfolgreiche Gitarrenklasse mit etlichen internationalen Preisträgern.\nUnter dem Titel „Kontraste“ präsentiert Johannes Monno virtuose Gitarrenmusik von Johann Sebastian Bach bis hin zu Eduardo Sainz de la Maza.\nDie katalanischen Volksliedbearbeitungen von Miguel Llobet greifen teilweise auf jahrhundertealte Melodien zurück. Wundervoll harmonisiert entfalten sie auf der klassischen Gitarre eine berührende Poesie.\nDie Suite in a-Moll BWV 997 zählt zu den Glanzpunkten des gesamten Lautenrepertoires. Die Sarabande zitiert den Schlusschor der Matthäuspassion und die Fuge reizt die polyphonen Möglichkeiten der Gitarre eindrucksvoll aus.\nHans Haug gehört zu den wichtigsten Komponisten der Schweiz im 20. Jahrhundert. Sein Triptychon „Prelude, Tiento & Toccata“ – inspiriert von dem spanischen Gitarristen Andrés Segovia – ist ein Meisterwerk mit iberischen Anklängen und einer freien harmonischen Sprache.\nDen Schluss des Konzerts bilden drei Stücke des spanischen Komponisten Eduardo Sainz de la Maza der in einer wunderbaren lyrischen Klangsprache etliche Kurzgeschichte aus der andalusischen Elegie (Platero y Yo) von Juan Ramón Jiménez vertont hat.\n
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